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Sei mobil - auf nach Europa!

Tipps zum Praktikum im Ausland. Ein Service der Geschäftsstelle für EU-Projekte und berufliche Qualifizierung der Bezirksregierung Düsseldorf.

Erfahrungsberichte

"Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt - sieh sie dir an."
-Kurt Tucholsky-

Ob ein zweiwöchiges Praktikum oder ein einjähriges Langzeitpraktikum: hier lesen Sie individuelle und persönliche Erfahrungsberichte von Auszubildenden, Lehrerinnen und Lehrern während ihres Auslandsaufenthalts.


Aydan K.

Aydan K., Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement im 2. Ausbildungsjahr, hat vom 08. – 26. August 2016 ein dreiwöchiges Praktikum in der Türkei absolviert. Ihre Erfahrungen hat sie im hier verlinkten Bericht dargestellt.


Anita B., Sarah Celina K. und Julia S.

Die drei Berufsschülerinnen des Dietrich-Bonhoeffer-Berufskollegs in Detmold sind im dritten Ausbildungsjahr des Berufsbildungsgangs Kauffrau für Büromanagement. Kürzlich haben sie ihr Auslandspraktikum in Saint Omer, Frankreich absolviert und nahmen zahlreiche Eindrücke mit nach Deutschland. Hier finden Sie die Erfahrungsberichte von Anita B., Sarah Celine K. und Julia S.


Martin P. und Marcel S.

Herr Pyka (Koch im 3. Ausbildungsjahr) und Herr Schade (Koch im 2. Ausbildungsjahr) haben im Rahmen des Erasmus+-Programms vom 20.02.2016 – 06.03.2016 ein zweiwöchiges Auslandspraktikum in Stettin (Polen) absolviert. Ihren Bericht finden Sie durch Anklicken dieses Links.


Daria W. und Fabienne P.

Frau W. (Fotografin im 3. Ausbildungsjahr) und Frau P. (Mediengestalterin im 2. Ausbildungsjahr) haben im Rahmen des Erasmus+-Programms vom 19.02.2016 – 11.03.2016 ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Leeds (England) absolviert. Ihren Bericht finden Sie durch Anklicken dieses Links.


Tori Jasmin S.

Frau S. (Mediengestalterin im 2. Ausbildungsjahr) hat im Rahmen des Erasmus+-Programms vom 19.02.2016 – 11.03.2016 ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Leeds (England) absolviert. Ihren Bericht finden Sie durch Anklicken dieses Links.


Cedric W.

Herr W. (2. Ausbildungsjahr zum Kaufmann für Spedition und Logistik-dienstleistung) hat im Rahmen des Erasmus+-Programms ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in England (Ashford) absolviert. Seinen Bericht finden Sie durch Anklicken dieses Links.


Mira M.

Mira M. (2. Ausbildungsjahr zur Fotografin) hat im Rahmen des Erasmus+-Programms ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in England (Leeds) absolviert. Ihren Bericht in Form eines Fototagebuches finden Sie durch Anklicken dieses Links.


Carsten H.

Herr H. (3. Ausbildungsjahr zum Maler und Lackierer) hat im Rahmen des Erasmus+-Programms ein zweiwöchiges Auslandspraktikum in England (Leeds) absolviert. Seinen Bericht finden Sie durch Anklicken dieses Links.


Frau Hartkopf

Seit 2007 ist Frau Hartkopf Lehrerin am Kaufmännischen Berufskolleg Walther Rathenau in Duisburg (www.kbwr.de) mit den Fächern Englisch und Wirtschaft. Sie mag nicht nur ihren Beruf, sondern auch das Reisen und den internationalen Austausch. Frau Hartkopf entschied sich dafür, sechs Wochen an der norwegischen Partnerschule Dalane Videregående Skole (www.dalane.vgs.no; DVS) zu verbringen. Sie schrieb diesen Blog, um ihre Erfahrungen zu dokumentieren und um das Schulleben an der norwegischen Schule mit dem am deutschen Berufskolleg  zu vergleichen. Ihr Auslandsaufenthalt wurde durch das Erasmus+ Projekt finanziert. Ihren Blog erreichen Sie durch Anklicken dieses Links.


Holger H.

Ausbildungsberuf Hotelfachmann, Langzeitpraktikant (1 Jahr) in England

"Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließ ich also meine Heimat und machte einen Schritt in eine ungewisse Zukunft. Einen richtigen Schritt, wie sich im Laufe der Zeit herausstellte. Mit drei Jahren Ausbildungserfahrung im Rücken überraschte ich meine Vorgesetzten und arbeitete schnell als vollwertige Arbeitskraft im täglichen Geschäft mit. Dadurch konnte ich die monatlichen Erfahrungsberichte für das Erasmus+ Programm mit diesen Erlebnissen füllen und habe vor allem menschlich sehr viel dazugelernt.

So einen Aufenthalt in einem fremden Land kann ich jedem nur empfehlen. Welches Land am Ende gewählt wird, hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab. Persönliche Vorlieben, welche Sprache wird gesprochen und welche Möglichkeiten habe ich in diesem oder jenem Land.

Die Menschen in Bristol sind viel offener und entgegenkommender als ich es gewohnt war. Ergo wurde ich automatisch auch viel weltoffener und verbesserte meine Fähigkeit im Umgang mit Gästen deutlich. Ich fühlte mich immer mehr wie zuhause und konnte nach wenigen Monaten meine Zeit in Bristol noch mehr genießen, da ich viele neue Freunde gefunden habe und ich bei der Arbeit immer routinierter wurde, sodass ich mich mehr mit dem Menschen hinter dem Gast beschäftigen konnte. Was allgemein sehr wichtig in unserer Branche ist, wurde mir noch bewusster: dass jeder Gast eine Geschichte hat, eine Vorliebe, irgendwas, um ihm einen besonders gelungenen Aufenthalt zu ermöglichen.

Interessant wird es für mich immer, wenn ich einzelne Aspekte meiner Arbeit mit der Ausbildung in Deutschland vergleichen kann. Generell wird in meinem englischen Hotel deutlich mehr Personal eingesetzt als in Deutschland. Das liegt daran, dass die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen keine gelernten Fachkräfte sind, sodass einfach mehr Mitarbeiter notwendig sind, damit alles ohne Probleme klappt. Das hat mit fehlendem Fachwissen, schlechter Arbeitsorganisation und fehlender Motivation zu tun. Folglich würde eine Ausbildung wie in Deutschland den Hotels gut tun, die Mitarbeiter sind freundlicher und motivierter, sind fähig sich besser zu organisieren und somit erhöht das Management nicht nur die Zufriedenheit und den Umsatz, sondern reduziert gleichzeitig den Personaleinsatz.

Die Arbeit im Hotel begann etwas ungewohnt, da ich nun den ganzen Tag über Englisch sprechen musste. Nach kurzer Eingewöhnungszeit und dem ersten Gästekontakt lernte ich schnell dazu, vor allem aber lernte ich unbekannte Wörter geschickt zu umschreiben oder durch andere Wörter zu ersetzen, um mein "partielles Unwissen" zu verstecken.

Nach 10 Monaten in England kann ich das Erasmus+ Programm jedem empfehlen, der diese Auslandserfahrung machen möchte, vor allem durch die berufliche und persönliche Entwicklung, die damit einhergeht. Ich persönlich habe einen sehr guten Arbeitsplatz hier in Deutschland gefunden, der mir durch die Auslandserfahrung erst möglich wurde. Und ich bereue meine Entscheidung für einen Auslandsaufenthalt nicht. Nicht nur für meine eigene Karriere und berufliche Zukunft habe ich entscheidende Erfahrungen gemacht und mein Englisch auf ein komplett neues Level gehoben, sondern vor allem menschlich habe ich einen großen Schritt gemacht. Gerade hier in Bristol, dem typischen "Melting Pot", wo diverse Kulturen aufeinander treffen, habe ich einige Menschen kennengelernt, die mein Leben beeinflusst haben. So viele verschiedene Lebenswege, Erfahrungen und Charaktere treffen hier aufeinander, wie ich es bisher noch nirgendwo erlebt habe.

Zu keiner Sekunde habe ich diesen Schritt bereut. Ich habe wertvolle berufliche Erfahrung gesammelt, meine sprachlichen Fähigkeiten deutlich verbessert und mich menschlich sehr entwickelt. Ich bin reifer geworden und bin bereit für mehr Verantwortung, die mir durch das Erasmus+ Programm auch ermöglicht wurde. Ich bin jetzt als leitender Angestellter in einem 4* Hotel tätig und sehr glücklich. Diese Position wäre mir ohne mein Auslandsjahr vermutlich nicht angeboten worden."

Ausgewählte Monatsberichte: